Archive for the ‘Sonden’

Sonde lotet Titan-See aus

Juli 19, 2010 By: Otacun Category: Sonden

http://images.pixelio.de/data/media/5/P1050515.jpgEinen See auf einem anderen Himmelskörper hat eine internationale Forschergruppe erstmals ausgelotet. Anhand von Radarmessungen der Sonde Cassini konnten die Forscher einige Meter tief in den Ontario Lacus schauen, den größten See auf dem Saturnmond Titan. (weiterlesen…)

Das weite Weltall in unserem Wohnzimmer

April 26, 2010 By: Otacun Category: Nasa, Planeten, Sonden, Sonne, Sterne

Zeichnung des Hubble-Teleskops vor SpiralgalaxieHubble verwöhnt uns seit Jahrzehnten mit fantastischen Aufnahmen aus den Tiefen des Alls. Das Weltraumteleskop hat uns entlegene Galaxien, heiße Sonnen und explodierende Supernovas ins Wohnzimmer geholt. Jetzt feiert Hubble seinen 20. Geburtstag.

Das Weltraumteleskop Hubble verwöhnt uns seit zwei Jahrzehnten mit fantastischen Aufnahmen aus den Tiefen des Weltalls. Hubble hat uns entlegene Galaxien, heiße Sonnen und explodierende Supernovas ins Wohnzimmer geholt. Über 100.000 Runden hat das Teleskop um die Erde gedreht, dabei 30.000 Objekte ins Visier genommen und 600.000 Fotos geschossen. Längst nagt der Zahn der Zeit an Hubble. Doch eine Weile wird es noch für uns gucken. (weiterlesen…)

Mehr Wasserstoff auf dem Mond als erwartet

September 18, 2009 By: Otacun Category: Mond, Nasa, Sonden

Mehr Wasserstoff auf dem Mond als erwartet

Das ergibt sich aus Daten, die der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) zur Erde geschickt hat, wie NASA-Wissenschaftler am Donnerstag mitteilten.

LRO ist ein Satellit, der ein Jahr lang den Mond umkreist, um die bisher detaillierteste Landkarte von der Oberfläche des Erdtrabanten zu erstellen.

Hintergrund der Mission ist die Vorbereitung einer möglichen Rückkehr von Menschen auf den Mond, die allerdings mittlerweile zunehmend fraglich erscheint. (weiterlesen…)

Außerirdische Aminosäuren

August 18, 2009 By: Otacun Category: Sonden

Außerirdische Aminosäuren

http://p3.focus.de/img/gen/A/C/HBACAVXaWnz_46a883cd1d1a_Pxgen_r_467xA.JPG

Vor drei Jahren hatte eine Raumsonde Proben von Kometenstaub zur Erde gebracht. Die darin entdeckten Aminosäuren gehen nicht auf irdische Verunreinigungen zurück, haben amerikanische Chemiker nun zeigen können. Gemessen an ihren chemischen Bausteinen, müssen die organischen Verbindungen im All entstanden sein.

Bei den zwei analysierten Aminosäuren handelt es sich um die 6-Aminohexansäure und das Glyzin – letzteres ein häufiger Bestandteil von Proteinen. In dem von der Sonde Stardust gesammelten Material enthalten beide Verbindungen deutlich mehr “schweren” Kohlenstoff-13 als für irdische Proben typisch, fanden Jamie Elsila vom Goddard Space Flight Center der NASA und ihre Kollegen. “Das lässt vermuten, dass das Material aus dem Kometen kommt.”

Stardust war im Jahr 2004 in nur 240 Kilometern Entfernung an dem Kometen Wild 2 vorbeigeflogen und hatte dabei mit einem schildartigen Probensammler Partikel aus der Umgebung des staubigen Eisbrockens aufgelesen. Zwei Jahre später war der Probenbehälter an einem Fallschirm im Westen der USA sanft zu Boden geschwebt. Seitdem sind zahlreiche organische Verbindungen, darunter mehrere Amine und Aminosäuren, in dem Material entdeckt worden.

Um die Herkunft dieser Verbindungen zu klären, analysierten die Forscher die beiden häufigsten Aminosäuren in den Proben. Ihr Untersuchungsmaterial stammt nicht aus dem eigentlichen Probenfänger, sondern aus dessen Gitterabdeckung. Die Resultate präsentieren sie auf einem Fachkongress in Washington.

“Es bestand die Möglichkeit, dass das Glyzin letztlich auf die Handhabung bzw. die Herstellung der Sonde zurückging”, so Elsila weiter. Aufgrund der Kohlenstoff-Isotopensignatur könne diese Möglichkeit nun ausgeschlossen werden. “Unsere Ergebnisse stützen daher die Theorie, dass ein Teil der Grundbausteine des Lebens im All entstanden und vor langer Zeit bei Meteoriten- und Kometeneinschlägen auf die Erde gelangt ist.”

Quelle


Ulysses irrt weiter durchs All

Juni 29, 2009 By: Otacun Category: Sonden

Ulysses irrt weiter durchs All

Nach fast zwei Jahrzehnten im All wird die Sonnensonde Ulysses am kommenden Montag abgeschaltet. Damit ende eine der erfolgreichsten und längsten Einsätze der Raumfahrtgeschichte

lysses war als erste Raumsonde über die Pole der Sonne geflogen und hatte zahlreiche Daten über ihr Magnetfeld gesammelt, berichtete die Europäische Raumfahrtagentur ESA am Freitag in Paris. «Ulysses hat uns viel mehr über die Sonne und den sie umgebenden Raum gelehrt, als wir je erwartet hatten», erklärte Richard Marsden, ein Ulysses-Experte der ESA.

Die Abschaltung erfolge in Absprache mit der US-Raumfahrtagentur NASA, weil die Energieversorgung von Ulysses erlahme. Die Sonde werde weiter als künstlicher Komet die Sonne umkreisen.

Derweil baut die ESA in Argentinien ihre Empfangsstationen für Signale aus dem tiefen Weltraum aus. Ein Gebiet in der Provinz Mendoza sei ausgesucht worden, um eine neue 35-Meter-Antenne zu errichten, teilte die ESA mit.

Das Wüstengebiet 1000 Kilometer westlich von Buenos Aires biete alle Voraussetzungen für eine langfristige Investition in eine Empfangsanlage. Die ESA hatte 35 Orte in Argentinien und Chile geprüft. Der Ort muss frei von Funkstörungen sein.

Die ESA hat entsprechende Anlagen in Cebreros (Spanien) und New Norcia (Australien) sowie 15 andere Stationen. Die neue Anlage Malargüe soll Mitte 2012 fertig sein.

Quelle



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